Haben wir uns vielleicht mehr in die Wellness-Kultur verliebt, als wirklich gesünder zu leben?
Man könnte es fast so sagen.
Denn während wir begeistert Superfoods, Achtsamkeits-Apps und Detox-Tee feiern, geraten die einfachsten – und oft wirksamsten – Dinge immer mehr in Vergessenheit:
Zeit draußen in der Natur verbringen.
Die Sonne auf der Haut spüren.
Den Bildschirm ausschalten.
Den eigenen Körper in Bewegung bringen – nicht im Fitnessstudio, sondern im echten Leben.
All das kostet nichts, steht jedem zur Verfügung – und doch lassen wir es im hektischen Alltag untergehen.
Stattdessen jagen wir einer Idee von Gesundheit nach, die sich zunehmend auf Konsum gründet, auf Produkte und Programme, auf Routinen, die mehr mit Lifestyle als mit echtem Wohlbefinden zu tun haben.
Wir leben vielleicht länger, ja.
Aber leben wir wirklich besser?
Oder verlängern wir nur das Sterben?
Denn was bringt ein langes Leben, wenn die letzten zehn oder zwanzig Jahre davon durch Krankheit, Pflegebedürftigkeit oder kognitiven Verfall geprägt sind – durch Demenz, Gelenkschmerzen, Müdigkeit und Isolation?
Langlebigkeit allein ist kein Ziel, wenn sie nicht mit Lebensqualität einhergeht.
Gesundheit darf nicht nur heißen, Krankheiten zu verhindern. Sie muss bedeuten, das Leben voll auskosten zu können.
Und genau hier liegt der Knackpunkt:
Unser aktuelles medizinisches System ist oft darauf ausgelegt, Menschen am Leben zu halten – nicht, ihnen wirklich zu helfen, vital und erfüllt zu leben.
Was läuft dabei schief?
Ich denke es wird zu selten bei den Ursachen angesetzt.
Stattdessen konzentriert man sich aufs Managen von Symptomen.
Medikamente statt nachhaltiger Veränderung.
Ein Beispiel:
Ernährung.
Sie ist einer der stärksten Hebel für unsere Gesundheit – und wird dennoch in vielen Arztpraxen kaum angesprochen.
Dabei sind chronische Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Probleme, Fettleber, Entzündungen oder auch depressive Verstimmungen häufig unmittelbar mit unseren Lebensgewohnheiten verbunden.
Und mit dem, was täglich auf unseren Tellern landet.
Ich bin überzeugt, viele Menschen wissen gar nicht wie es sich anfühlt, wirklich gesund zu sein.
Nicht nur „nicht krank“ – sondern energiegeladen, klar im Kopf, stabil in der Stimmung, schmerzfrei im Körper.
Das war bei mir selbst so.
Ich hatte lange keine Ahnung, welches Potenzial in mir schlummerte – bis ich meine Ernährung verändert habe.
Weniger Zucker.
Weniger leere Kohlenhydrate.
Mehr Eiweiß – vor allem morgens.
Mehr frische, unverarbeitete Lebensmittel.
Und plötzlich war da dieses Gefühl:
Klarheit.
Energie.
Wachheit.
Ich dachte wow; wenn sich mein Körper jeden Tag so anfühlen kann, will ich nicht zurück.
Es war DER Gamechanger.
Was ich daraus gelernt habe?
Gesundheit beginnt nicht in der Arztpraxis, sondern in der eigenen Küche.
In der Entscheidung, sich gut um sich selbst zu kümmern.
Es braucht kein neues Superfood oder noch eine weitere App.
Sondern das Bewusstsein, dass wir jeden Tag Einfluss haben – auf unser Wohlbefinden, unsere Zukunft und unsere Lebensqualität.
Bei Fragen oder wenn du Hilfe brauchst,
kontaktier mich. @aignerelias