Ungleichgewichte

Ungleichgewichte

Ungleichgewichte sind häufiger, als man denkt. Fast jeder hat sie, ohne es zu wissen. Diese Ungleichgewichte entstehen aus verschiedenen Gründen, unter anderem, weil eine Seite natürlicherweise stärker ist, da sie neurologisch besser "verbunden" ist und daher unter Belastung besser funktioniert. Um einen symmetrischen Körper aufzubauen und Verletzungen zu vermeiden, ist es wichtig, diese Ungleichgewichte zu erkennen und zu verhindern. Hier sind drei Möglichkeiten, dies zu tun:
 
1. Korrektur der Bewegungsmuster
 
Bewegungsmuster unterscheiden sich oft von einer Seite des Körpers zur anderen aufgrund von Mobilitätseinschränkungen. Zum Beispiel, wenn ein Hüftbeuger viel straffer ist als der andere, wird die Bewegung bei der einbeinigen Beinpresse unterschiedlich ausfallen. Mit der Zeit führt dies zu einer ungleichmäßigen Muskelentwicklung.
 
Lösung:
 
Regelmäßige Mobilitätsübungen durchführen, um diese Einschränkungen zu beheben.
Sich diesen Übungen verpflichten, um in kurzer Zeit bedeutende Verbesserungen zu erzielen.
Sobald die Einschränkung behoben ist die korrekten Bewegungsmuster erneut erlernen.
 
2. Sicherstellung einer ausgewogenen Muskelbelastung
 
Neurologische Beeinträchtigungen oder Mobilitätseinschränkungen können zu einer ungleichmäßigen Muskelbelastung führen. Wenn beispielsweise eine Seite des Körpers Probleme hat, wird die stärkere Seite bei Übungen wie Kniebeugen mehr von der Last tragen. Dies verursacht nicht nur Ungleichgewichte, sondern erhöht auch das Verletzungsrisiko.
 
Lösung:
 
Mobilitätsübungen mit regelmäßiger Weichteiltherapie kombinieren, um neurologische Einschränkungen zu lindern.
Dieser Ansatz ergänzt die Korrektur der Bewegungsmuster und stellt eine gleichmäßige Muskelbelastung sicher.
 
3. Schwächen gezielt angehen
 
Ungleichgewichte zu verhindern und bestehende zu beheben, bedeutet, Schwächen zu erkennen und zu korrigieren. Schwache Muskeln, insbesondere in der hinteren Muskelkette, können Ungleichgewichte verschärfen und zu weiteren Problemen führen.
 
Lösung:
 
Den häufigen Fehler vermeiden, stärkere Muskeln intensiver zu trainieren und dabei schwächere oder unterstützende Muskeln, die eine gute Haltung fördern, zu vernachlässigen.
Den Aufbau eines ästhetischen Körpers mit Langlebigkeit im Auge behalten, indem man funktionelles Training betont, dass Schwachstellen anspricht und stärkt.
Indem man auf diese Aspekte achtet, kann man Ungleichgewichte erkennen, verhindern und beheben, um eine ausgewogene und symmetrische Muskulatur zu entwickeln.