Salz gehört zu den grundlegendsten Nahrungsmitteln der Menschheit.
Es ist nicht nur ein Geschmacksverstärker – es ist lebenswichtig.
Trotzdem ist Salz in Verruf geraten:
"Zu viel Salz macht krank", hört man häufig.
Aber stimmt das wirklich?
Die Wahrheit ist:
Nicht das Salz selbst ist das Problem – sondern welches Salz wir verwenden.
1. Naturbelassenes Salz vs. raffiniertes Tafelsalz
Die meisten Menschen konsumieren industriell verarbeitetes Tafelsalz.
Ein nahezu reines Produkt aus Natriumchlorid (NaCl), dem häufig Rieselhilfen, Jod, Fluor oder gar Zucker zugesetzt werden.
Dieser hochraffinierte Stoff hat mit echtem, mineralstoffreichem Salz kaum noch etwas zu tun.
Problematisch dabei:
- Raffiniertes Salz enthält keine natürlichen Spurenelemente mehr.
- Es ist oft mit Mikroplastik verunreinigt (laut Studien bis zu 90 % der Meersalze).
- Künstliche Zusätze können den Stoffwechsel und das Hormonsystem belasten.
2. Warum unser Körper echtes Salz braucht
Salz ist kein Feind – im Gegenteil:
Ohne Natrium und Chlorid könnten unsere Zellen nicht funktionieren.
Diese Elektrolyte sind essenziell für:
- Hormonbalance
- Blutdruckregulation
- Wasserhaushalt im Körper
- Energieproduktion in den Mitochondrien
- Nervenimpulse und Muskelkontraktionen
Ein Mangel an hochwertigem Salz – besonders bei aktiven Menschen – kann gravierende Folgen haben:
Symptome von Natriummangel:
- Muskelkrämpfe
- Nebennierenschwäche
- Konzentrationsprobleme
- Müdigkeit und niedriger Blutdruck
- Schwächegefühl, besonders beim Sport
- Schlafprobleme (v. a. durch gestörte Cortisol-Regulation)
Schon der Verlust durch Schweiß, Fasten oder harntreibende Getränke (z. B. Kaffee) kann den Bedarf massiv erhöhen.
3. Die besten naturbelassenen Salze – im Überblick
Himalayasalz
- Herkunft: Pakistan (Salt Range, nahe Himalaya)
- Eigenschaften: Frei von industrieller Verschmutzung & Mikroplastik
- Farbe: Rosa durch Eisen, Magnesium, Kalium
- Anwendung: Universell als Speisesalz einsetzbar
Keltisches Meersalz
- Herkunft: Bretagne, Frankreich
- Ernte: Handgeschöpft aus Tonbecken, sonnengetrocknet
- Besonders feucht, enthält hohe Mengen an Magnesium
- Geschmack: Mild, leicht mineralisch
- Ideal für: Rohkost, Würzen, Mineralstoffzufuhr
Redmond Real Salt
- Herkunft: Utah, USA (aus einem urzeitlichen Binnenmeer)
- Geschützt durch Gesteinsschichten – frei von heutigen Umweltgiften
- Enthält über 60 natürliche Mineralien
- Farbe: Hellrosa bis leicht bräunlich
- Tipp: Besonders beliebt in der Paleo- und Keto-Szene
Baja Gold Salz
- Herkunft: Region Baja California (Mexiko)
- Besonderheit: Enthält nur ca. 70 % Natriumchlorid
- Sehr reich an Magnesium, Kalium, Calcium, Bor u. a.
- Ideal bei Fasten, für Mineralstoffausgleich und basische Ernährung
- Geschmack: Komplex, fast leicht „umami“
4. Wie viel Salz ist wirklich gesund?
Die pauschale Warnung „Maximal 5 g Salz pro Tag“ ist überholt.
Wer sich natürlich ernährt, kaum Fertigprodukte konsumiert, körperlich aktiv ist oder fastet, hat einen deutlich höheren Bedarf:
- Grundbedarf (ohne Sport): ca. 1 Teelöffel naturbelassenes Salz täglich
- Bei Hitze, Sport, Schwitzen: +½–1 Teelöffel extra
- Bei Keto, Low Carb oder Fasten: gezielte Salzzufuhr ist unverzichtbar
Tipp: Eine Prise Salz im Wasser am Morgen oder abends vor dem Schlafengehen kann das Stresslevel senken und die Regeneration fördern.
5. Salz und das Immunsystem
Echtes Salz enthält nicht nur Natrium, sondern auch:
- Jod – für die Schilddrüse
- Selen – antioxidativ & immunstimulierend
- Magnesium – entspannend & entzündungshemmend
- Zink, Kupfer, Mangan – Cofaktoren für Enzyme
Diese Spurenelemente sind in modernen Böden oft nicht mehr vorhanden – und fehlen somit auch im Gemüse.
Hochwertiges Salz kann daher zur Mikronährstoffversorgung beitragen – ganz ohne Pillen.
Fazit: Was ist Sache beim Salz?
Salz ist lebenswichtig. Nicht die Menge, sondern die Qualität zählt.
Vermeide raffiniertes Tafelsalz mit Zusatzstoffen, Mikroplastik & industrieller Behandlung.
Bevorzuge naturbelassene Salze wie Himalayasalz, keltisches Meersalz, Redmond Real Salt oder Baja Gold.
Decke deinen Salzbedarf bewusst, besonders bei Sport, Hitze, Fasten oder Low-Carb-Ernährung.
Salz unterstützt mehr als nur den Blutdruck:
Es ist essenziell für Energie, Schlaf, Immunfunktion und Stressresilienz.
Bei Fragen oder wenn du Hilfe brauchst,
kontaktier mich. @aignerelias