Dunkle Schokolade als Blutdruck-Mittel? 7 erstaunliche Gesundheitstricks – skurril, aber wissenschaftlich belegt

Dunkle Schokolade als Blutdruck-Mittel? 7 erstaunliche Gesundheitstricks – skurril, aber wissenschaftlich belegt

Manche Gesundheitstipps klingen zunächst seltsam – doch sie sind wissenschaftlich fundiert und äußerst effektiv.

Hier sind einige der überraschendsten, die durch Studien gestützt werden:

 

1. Dunkle Schokolade: Blutdrucksenker und Stresskiller

Beginnen wir mit einem echten Genussmittel: dunkle Schokolade – und zwar mit einem Kakaoanteil von mindestens 80 %.

Diese Variante enthält deutlich weniger Zucker und schmeckt eher herb.

Eine Meta-Analyse aus dem Jahr 2017 zeigte, dass dunkle Schokolade sowohl den systolischen als auch diastolischen Blutdruck signifikant senken kann – vergleichbar mit bestimmten Blutdruckmedikamenten.

Der Effekt kommt vor allem durch die enthaltenen Flavonoide zustande:

Sie fördern die Produktion von Stickstoffmonoxid (NO) im Körper, was die Blutgefäße erweitert und somit den Blutdruck senkt.

Zusätzlich kann dunkle Schokolade den Cortisolspiegel (Stresshormon) um etwa 14 % reduzieren.

Tipp:

Iss dunkle Schokolade nicht zu spät am Tag, da sie ähnliche stimulierende Substanzen wie Koffein enthält und den Schlaf stören kann.

Am besten vor dem Mittagessen genießen!

 

2. Summen beim Ausatmen: Entspannung und freie Nebenhöhlen

Klingt ungewöhnlich, funktioniert aber:

Summen beim Ausatmen kann die Produktion von Stickstoffmonoxid in den Nasennebenhöhlen um das 15-Fache erhöhen – das fördert die Sauerstoffaufnahme und verbessert die Durchblutung.

Laut einer Studie im American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine aktiviert das Summen zudem den parasympathischen Nervensystem, was Entspannung, niedrigeren Blutdruck und ein besseres Wohlbefinden zur Folge hat.

So geht’s:

  • Setze oder lege dich bequem hin.
  • Atme langsam und tief durch die Nase ein.
  • Summend durch die Nase ausatmen – du solltest die Vibration in Gesicht und Brust spüren.
  • Wiederhole das für mehrere Minuten, mehrmals täglich.

 

3. Einbeinstand: Einfach, effektiv, hirnfördernd

Ein Trick, der nur eine Minute täglich braucht:

30 Sekunden auf einem Bein stehen, dann Bein wechseln.

Diese Übung verbessert nicht nur den Gleichgewichtssinn – laut einer Studie aus dem Jahr 2014 im Journal Stroke steigert sie auch das Volumen der grauen Substanz im Gehirn, einschließlich des Hippocampus, der für das Gedächtnis verantwortlich ist.

Der Grund: Der Körper sendet durch die Balance-Herausforderung verstärkt Signale ans Gehirn – ähnlich wie mentales Training.

Tipp:

Integriere es z. B. beim Zähneputzen!

 

4. Ätherische Öle riechen: Gehirn-Booster und Stimmungsaufheller

Bestimmte Düfte können erstaunliche Wirkungen auf Gehirn und Stimmung haben:

  • Rosmarinöl: Verbessert laut einer Studie von 2013 die kognitive Leistung und das Gedächtnis um knapp 8 %, indem es den Botenstoff Acetylcholin erhöht.
  • Lavendelöl: Studien (2013, 2017, 2021) zeigen eine deutliche Reduktion von Angst, besserer Schlafqualität, weniger Tagesmüdigkeit und sogar Schmerzlinderung nach Operationen.
  • Pfefferminzöl: Verbessert Aufmerksamkeit, Reaktionszeit, Atmung und reduziert Spannungskopfschmerzen.
  • Eukalyptusöl: Wirkt stark auf das Atemzentrum, reduziert Husten, löst Schleim und verbessert Symptome von COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung).
  • Weihrauchöl (Frankincense): Senkt laut Studien neuronale Entzündungen, was sich positiv auf Gedächtnis und Angstzustände auswirkt – einfach nur durch das Einatmen.

 

5. Warme Socken im Bett: Mehr und besserer Schlaf

Eine Studie aus dem Jahr 2018 (Journal of Physiological Anthropology) fand heraus, dass das Tragen von trockenen, warmen Socken im Bett die Schlafdauer um durchschnittlich 32 Minuten verlängern und die Schlafqualität verbessern kann.

Besonders hilfreich ist das für Menschen mit kalten Füßen.

 

6. Waldbaden: Immunsystem stärken durch Naturkontakt

Schon 20–30 Minuten im Wald, also das sogenannte „Waldbaden“, kann Großes bewirken. Studien zeigen:

  • 26 % mehr natürliche Killerzellen – diese sind wichtig zur Bekämpfung von Krebszellen und Viren
  • Blutdrucksenkung, besserer Stressabbau (Cortisol um bis zu 27 % reduziert)
  • Stimmungsaufhellung

Der Effekt wird teilweise auf biologisch aktive Pflanzenstoffe (Terpene) zurückgeführt, die von Bäumen abgegeben werden – aber auch auf die beruhigende Wirkung der Natur auf das Nervensystem.

 

7. Singen unter der Dusche: Immunbooster mit Spaßfaktor

Laut einer Studie aus dem Jahr 2018 (European Journal of Applied Physiology) kann lautes Singen unter der Dusche für 5–10 Minuten die Zahl bestimmter Immunzellen um 37 % steigern – vergleichbar mit der Einnahme von Vitamin C!

Zudem:

  • Cortisolspiegel sinkt um 19 %
  • Lungenfunktion verbessert sich um 14 %

Also:

Beim nächsten Duschkonzert kannst du sicher sein, deinem Körper aktiv etwas Gutes zu tun.

 

Fazit

Diese skurrilen, aber fundierten Tipps zeigen:

Gesundheit muss nicht immer kompliziert oder teuer sein.

Manchmal reicht es, zu summen oder auf einem Bein zu stehen – und dein Körper wird es dir danken.

 

Bei Fragen oder wenn du Hilfe brauchst,

kontaktier mich. @aignerelias