Das ist eine sehr tiefe Zeile.
Und du hast damit schon die Wurzel des Problems erkannt:
Vergleiche töten oft unser Glück, weil sie den Blick nach außen lenken, statt nach innen.
Hier sind Schritte, die dir helfen können, mit dem Vergleichen aufzuhören oder es zumindest zu entmachten:
1. Erkenne den Automatismus
Vergleichen ist oft unbewusst. Sobald du bemerkst:
„Ich vergleiche mich gerade“, hast du schon den ersten Schritt gemacht.
Sag dir innerlich z. B.:
„Ich sehe gerade nur einen Ausschnitt. Ich weiß nicht, was bei der anderen Person im Verborgenen liegt.“
2. Frage: Was gibt mir der Vergleich?
Meistens:
Unzufriedenheit.
Aber manchmal zeigt dir ein Vergleich auch einen Wunsch.
Dann frag dich:
- Will ich das wirklich – oder will ich nur das Gefühl dahinter?
- Kann ich diesen Wunsch auf MEINEM Weg erreichen?
3. Reduziere Vergleichsquellen
- Weniger Social Media. Oder gezielter: Unfollow, was dich triggert.
- Suche dir inspirierende, nicht entmutigende Menschen.
- Manchmal hilft ein „digitales Fasten“, um dein Selbstbild zu entgiften.
4. Baue Fokus auf dich auf
- Journaling: Schreib täglich auf, was du geschafft hast, was du willst.
- Dankbarkeit: Notier, was du an dir selbst schätzt – auch Kleines.
- Eigene Maßstäbe: Frag dich: Was bedeutet Erfolg für MICH – nicht für andere?
5. Vergleiche bewusst rückwärts
Statt dich mit anderen zu vergleichen, vergleiche dich mit deinem früheren Ich:
- Was habe ich in den letzten Monaten gelernt oder verbessert? Das stärkt Selbstwirksamkeit.
6. Akzeptiere, dass du auch mal vergleichst
Vergleichen zu wollen ist menschlich. Entscheidend ist, wie viel Macht du diesem Impuls gibst.
Du kannst ihn bemerken, anerkennen – und dann entscheiden, ob du darauf reagierst.
Bei Fragen oder wenn du Hilfe brauchst,
kontaktier mich. @aignerelias